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About

Angelika Hagen

Ich bin in Salzburg geboren und habe dort an der Universität Mozarteum Musik, Konzertfach Violine, studiert. Meine Lehrer waren mein Vater Oskar Hagen, Solobratschist des Mozarteum-Orchesters und die Professoren Bruno Steinschaden und Helmut Zehetmaier. Ich war Mitbegründerin und Geigerin des Hagen-Quartetts.

Neben der Musik galten meine Interessen schon früh auch anderen Bereichen. Ich studierte am Mozarteum zusätzlich Schauspiel und später an der Universität Wien Ethnologie, Verhaltensforschung und Soziologie. Dieses Studium schloss ich mit der Graduierung zum „Doctor phil.“ ab.

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Feldern hat meine musikalische Entwicklung beeinflusst: Heute widme ich mich der Improvisation und der World Music. Ich habe 2011 die Performance-Reihe „Klang der Arbeit“ gegründet, die ich seither gemeinsam mit meinem Partner, dem Geiger Andi Schreiber kuratiere. Unsere Produktionen sind  oft Geschichten und Portraits zu Persönlichkeiten, Ereignissen, Zeitreisen. Dabei ist es uns ein Anliegen, gesellschaftliche und ökologische Themen mit musikalischen und anderen künstlerischen Mitteln zur Sprache zu bringen, Impulse zu setzen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Mit Andi Schreiber habe ich auch die CD „Paris – Zakros: SUNRISE“ aufgenommen. Unsere künstlerische Zusammenarbeit begann um das Jahr 2004 in Paris. Wir kommen beide ursprünglich aus unterschiedlichen musikalischen Welten – Rock/Jazz vs. Klassik. Vor diesem Hintergrund sind in den Jahren unseres Zusammenspiels immer wieder neue musikalische Formen entstanden, manche selbst komponiert, andere als Improvisationen, entweder ganz frei oder mit Bezug auf ein Thema.

Michael Ternai (music austria) schreibt über „den gediegenen Klang zweier Violinen voller herzergreifender Poesie und großer musikalischer Vielfalt: …. „Der musikalische Bogen, den Angelika Hagen und Andi Schreiber auf sehr kunstvolle Art spannen, reicht von wunderbar reduzierten, leisen und verträumten Momenten bis hin zu immer wiederkehrenden wilden und schräg anmutenden Klangausbrüchen.“